Mit diesen beiden Samtpfoten begann unser Leben mit Katzen




In dieser neuen HP werden wir etwas mehr von diesen beiden Katzen berichten.
Sie sind zwar schon längere Zeit nicht mehr bei uns, 
aber vergessen werden wir die beiden nie!

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Unsere erste Katze bekamen wir, als ein Kollege dringend für Katzenbabies, deren Mutter eine verwilderte Hauskatze war, eine neue Heimat suchte. 

Als wir uns die Babies ansahen, verliebten wir uns sofort in das einzige schwarze Kätzchen, das im Wurf war. Wir nannten sie Zita  und sie kam zu uns, als sie gerade eben 6 Wochen alt war. Es ist zwar nicht gut, wenn junge Katzen zu früh von der Mutter weggenommen werden, in diesem Fall war es aber anders nicht möglich. Später hätte man sie nicht mehr fangen können und wir hätten in der Nähe unseres Büros noch mehr Katzenelend gehabt. Bei sehr starkem LKW-Verkehr wurden immer wieder Katzen angefahren und verletzt oder sogar getötet und das wollten wir den Kleinen ersparen. Sie mussten am Anfang noch mit Fläschchen ernährt werden, aber sie haben sich prächtig entwickelt.

Mein Kollege wollte versuchen, die Mutter einzufangen, um sie kastrieren zu lassen, damit nicht noch mehr ungewollte Babies zur Welt kommen, aber bis er die Mama hatte, war sie schon wieder gedeckt. Nun auch diesen Wurf brachte sie zur Welt und von diesen Babies nahmen wir auch noch eins zu uns nach Hause. Das war unsere schwarz-weiße Mascha. Auch Mascha wurde sehr schnell der Mama weggenommen. Für die Mutter tat es uns leid, aber die Gründe hatte ich ja schon beschrieben.

Mein Kollege hatte dann die Möglichkeit, die Mutter einzufangen und hat sie sofort bei seinem Tierarzt kastrieren lassen. Anschließend kam die Katze auch nicht wieder in ihr altes Revier zurück, sondern mein Kollege nahm sie mit nach Hause. Da sie jedoch für die Wohnung nicht mehr geeignet war, richtete er ihr in einem ehemaligen Hühnerstall mit Auslauf eine neue Heimstatt ein. Sie hat sich dann dort auch zweifellos sehr wohl gefühlt und nach kurzer Zeit konnte sie sogar im Garten und am Haus frei herumlaufen, weil sie immer in der Nähe meines Kollegen blieb. Wenn er zur Arbeit war, dann blieb sie in ihrer "Villa mit Park", denn das ehemalige Hühnergehege war so groß, dass sogar Büsche darin Schatten gaben.

Als Mascha als knapp 6 Wochen altes Kätzchen zu uns kam, betrachtete Zita sie zunächst mal als Maus. Sie fauchte sie an und zeigte ihr den ganzen Unwillen, dass sie nicht mehr die Alleinherrscherin in der Wohnung war. Aber Mascha war sehr selbstbewusst und brachte sofort Klarheit in die Sache, in dem sie einfach mal kräftig zurückfauchte. Es dauerte dann auch nicht mehr lange und die beiden hatten sich "zusammengerauft" und waren "ein Herz und eine Seele".
Die ganze Jahre, wo die beiden bei uns waren, gab es keinen Streit zwischen ihnen, im Gegenteil, sie lagen meistens zusammen oder dicht beieinander.

Beide Katzen hatten wir fast zwölf Jahre, dann wurde leider erst Mascha krank und musste eingeschläfert werden, später verloren wir auch durch Krankheit unsere Zita. Sie leben jetzt hinter der Regenbogenbrücke und wir wissen, dass es ihnen dort im Regenbogenland gut geht und sie wieder gesund sind.

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