Hamburger Bilderbogen





Eine Liebeserklärung an meine Heimatstadt

Bildquellen;


und teilweise © cekora

Kleiner Streifzug durch Hamburg 


Auf dieser Seite möchte ich Ihnen meine Heimatstadt Hamburg vorstellen. Mancher
kennt diese schöne Großstadt an der Elbe nicht, deshalb ist es für ihn 
vielleicht mal interessant, ein paar Bilder von Hamburg zu sehen. 

Schon im Norden Hamburgs beginnt der Zauber der Alster. 
In Hamburg hat man das Glück, 
fast überall in der Nähe von Wasser zu sein. Das sieht man auch daran, daß Hamburg 
weitaus mehr Brücken hat, als Venedig. Schon an der Oberalster gibt es verwunschene 
Ecken, die Erholung pur bieten.


 


 


Eine Besonderheit am Alsterwanderweg: Ein Baum mit 7 Stämmen!

An der Oberalster beginnt ein ca. 20 km langer Wanderweg, 
der immer an der Alster entlang führt und schließlich an der Elbe endet.


Im weiteren Verlauf ist die Alster kanalisiert, verliert dadurch aber nicht ihren Charme.



Ehemalige Alsterdampferanlegestellen sind zu Plätzen umfunktioniert,
 wo man gemütlich sitzen kann. 
Die Schwäne, auch Wahrzeichen von Hamburg, sind  allgegenwärtig und warten auf Leckerbissen.
Gegenüber dieses Anlegers (Winterhuder Fährhaus) ist die St. Johannis-Kirche.



Vielen Hamburgern (auch außerhalb der Stadt) als "Eppendorfer Hochzeitskirche" bekannt.
Die Geschichte der Kirche geht zurück bis ca. 1250.
Der Turm stammt aus dem Jahre 1751.

Hamburg hat über 2600 Brücken, davon überqueren fast die Hälfte die vielen Gewässer Hamburgs.
Gerade um die Alster herum sind viele Brücken in der Backsteinbauweise errichtet, wie auch die
hier abgebildete Krugkoppelbrücke.



Ab Krugkoppelbrücke erweitert sich die Alster zu dem bekannten großen See mitten 
in der Stadt, Außenalster genannt. Im Sommer ein herrliches Segelparadies.



Dies sind einige Bilder vom Alsterpark und von der Alster.




 






Die Parkanlagen und das Wasser
 sind zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ausflugs- und Erholungsgebiet der Hamburger.


Das Segelparadies Außenalster mitten in Hamburg
(in der Bildmitte  das Hotel ATLANTIK)

Dies ist ein Ausschnitt aus der Hamburg-Karte. 
Man kann die Außenalster und die fast quadratische Binnenalster
(getrennt durch die Lombards - und Kennedybrücke) gut erkennen







An der Lombardsbrücke, die die Außenalster von der  Binnenalster trennt, 
verengt sich die Alster zu dem schon erwähnten  quadratischen Wasserbecken.

 
Dies ist der Anleger der Alsterdampfer. Sie heißen immer noch so,
obwohl sie inzwischen mit Motorkraft und sogar mit Solarenergie betrieben werden.

Zwischen der Binnenalster und der Kleinen Alster ist die Reesendammbrücke



Auf der Kleinen Alster ist ein beliebter Treffpunkt der Schwäne, Graugänse und Enten



Von hier ist es dann nicht mehr weit zum
 Hamburger Rathaus.


Blick von den Alsterarkaden zum Rathaus.
Im Vordergrund die "Kleine Alster"

In der Nähe vom Hamburger Rathaus befindet sich in der Großen Reichenstraße Nr. 27 ein Bürohaus
mit einer sehr interessanten Eingangsgestaltung. Es handelt sich um das "AFRIKA-HAUS".
Es wurde 1899 durch Martin Haller und Hermann Geißler für die Reederei C. Woermann erbaut.
Die Reederei Woermann befuhr u.a. die Westküste von Afrika und wurde später die Hamburg-Afrika-Linie.
In Anlehnung an die Afrika-Bindungen stehen neben dem Eingang  des Afrika-Hauses
links und rechts zwei Elefanten. Außerdem ist an der Außenfront ein afrikanisches Motiv auf den Kacheln.
Bereits am vorderen Eingang begrüßt ein afrikanischer Krieger die Besucher

Nicht weit von der Gr. Reichenstraße kommt man zu einer der 5 Hauptkirchen Hamburgs, der
Katharinenkirche

Diese Aufnahme wurde auf der Holzbrücke gemacht. Im Vordergrund das Theaterschiff auf dem Nikolaifleet.

Wenn man sich auf der Holzbrücke umdreht, sieht man die Rückfront der Häuser der Deichstraße und 
ebenfalls das Nikolaifleet.

In der Deichstraße entstand 1842 der "Große Hamburger Brand", der in der Zeit vom 5. - 8. Mai einen Großteil von
Hamburg zerstörte. 20.000 Menschen (damals 10% der Bevölkerung) wurden obdachlos.

Das Nikolaifleet hat seinen Namen von der direkt daneben stehenden Nikolaikirche, ebenfalls eine der 
Hauptkirchen Hamburgs. Diese Kirche wurde bei den Angriffen 1943 schwer beschädigt und nicht
wieder aufgebaut. Nur der Turm (142 m) und die Reste des Kirchenschiffes blieben stehen und sind heute
ein Mahnmal gegen den Krieg.


Unter dem Turm ist eine Tafel angebracht mit dem Nagelkreuz von Coventry.
Zur weiteren Information bitte das Bild anklicken.




Noch einmal die Nikolaikirche am frühen Morgen.
Eine U-Bahn verlässt gerade den Bahnhof Baumwall

Die anderen Hauptkirchen sind die Petrikirche und die Jacobikirche. 


Eine fünfte Hauptkirche Hamburg ist 

 das Hamburger Wahrzeichen, die St. Michaeliskirche, 
von den Hamburgern liebevoll "Michel" genannt. 



Vom Michel sind es nur noch ein paar hundert Meter bis zum Hafen.

 Ein großes Hamburger Volksfest ist jedes Jahr der Anfang Mai gefeierte 
Hafengeburtstag.



Das obige Bild wurde anläßlich des 800. Hafengeburtstages aufgenommen und 
zeigt das russische Segelschiff "Kruizenstjern".

Direkt bei den Landungsbrücken liegen ständig zwei Museumsschiffe.
Beide können täglich besichtigt werden.

"Cap San Diego" "Rickmer Rickmers"

am Hafen muß die Wanderung nicht zu Ende sein, denn entlang der Elbe verläuft der 
sog. Elbwanderweg, der bis nach Blankenese führt.
Die nächsten Bilder zeigen Blankenese. Ein Hamburger Stadtteil, der am Hochufer 
der Unterelbe liegt. Man hat von fast überall einen herrlichen Blick auf die Elbe 
mit den vorbeiziehenden Schiffen.





Blankenese mit dem Süllberg Blick von Blankenese auf die Elbe



Etwas weiter elbabwärts steht dieser Leuchtturm an der Unterelbe bei Wittenbergen.

Hamburg ist eine Großstadt im Grünen. Mehr als die Hälfte des Stadtgebietes 
sind landwirtschaftlich genutzte Flächen (22%), Wald (5%), Landschaftsschutzgebiete (22%),
Naturschutzgebiete (5 %) und öffentliche Grünanlagen (4 %) Dazwischen liegen noch 
die vielen Wasserflächen, die auch noch mal 8% ausmachen.
Wenn man alles zusammenrechnet, kommt man auf nur ca. 33% Bebauung, Straßen und 
Gewerbeflächen. Auch hier ist zusätzlich noch viel GRÜN eingebettet, denn 
ca. 250.000 Bäume begleiten die Straßen der Stadt.



Der Blick vom Fernsehturm verdeutlicht sehr gut, wie z.B. der Park 
"PLANTEN un BLOMEN" mitten in der Stadt liegt. Teile des Parks sind die Reste der 
ehemaligen Stadtbefestigung mit den Wallanlagen. Der Name "Planten un Blomen" kommt aus 
dem plattdeutschen und heißt hochdeutsch nichts weiter als "Pflanzen und Blumen". 

St.Johannis-Kirche Curslack     
Bauernhaus im Alten Land   

 

 
  Viehweiden an der Unterelbe
(Haseldorfer Marsch)