Angie



Antje von der Bunten Stadt
gen. Angie
geb. 24.6.1998
black-tortie


Mmmhhh es gab Leckerlis, und nun erst mal die Schnute ablecken

Wer Angies Geschichte am Ende dieser Seite liest, 
wie sie vor acht Jahren zu uns kam, der kann vielleicht ermessen, wie glücklich wir sind, dass sich Angie so entwickelt hat.

 
Auf diesem Foto kann man sicher erkennen, 
dass sie das Kissen vollkommen zu einem Knäuel zusammengepfotet hat.

 
Auf dem zweiten Foto liegt sie wieder mal  halb auf meinem Schoß und genießt es, 
dass ich meinen Arm um sie gelegt habe.


Auf diesem Bild sitzt sie bei mir auf der Sofakante, immer bereit, sofort mit mir zu schmusen.

Wenn man diese Bilder mit dem Foto vergleicht, 
das am Anfang von "Angies Geschichte" zu sehen ist,
kann man vielleicht erahnen, wie sehr sich Angie bei uns wohlfühlt!!!
Es ist sicherlich überflüssig zu erwähnen, dass Angie die ganze Zeit während des Fotografierens laut geschnurrt hat!

Angie auf ihrem "Lieblingsplatz"

Die Fensterbank, das ist "ihr" Platz. 
Den lässt sie sich von den anderen nicht wegnehmen.


 Ohne die früher gezeigte Angst sitzt Angie oben auf der Sofakante!

    

Es ist für uns eine große Freude, dass sie die Angst abgelegt hat, mit der sie im Oktober 1999 zu uns kam.
 

Angie macht mir jetzt gerne meinen Platz auf dem Sofa streitig.
Wenn ich aufstehe, legt sie sich immer sofort dorthin:


So liegt Angie am liebsten bei mir, wenn ich auf dem Sofa sitze.
Sie kuschelt sich in meinen Arm und schnurrt voller Behagen.




So entspannt liegt Angie heute auf der Fensterbank. 
So liegt eine Katze nur,
wenn sie sich rundherum wohlfühlt 
und auch keine Angst mehr hat.
Das war nicht immer so, hier kommt ....


Angies Geschichte

Unsere Angie ist seit Oktober 1999 bei uns. 
Wir bekamen sie allerdings nicht direkt von der Züchterin, 
sondern Angie lebte bereits ein Jahr in einem anderen Katzenhaushalt mit vielen Katzen. 
Was sie dort erlebt hat und weshalb sie so überaus ängstlich geworden ist, wissen wir nicht.
Angie kann uns das ja leider nicht sagen.
Am Anfang konnte man sie überhaupt nicht anfassen, 
sie verkroch sich voller Panik in den äußersten Winkeln.

 

Monatelang suchte sie dann Zuflucht unter einem Teewagen. 
Hier fand sie Schutz. Ich stellte ihr das Katzenklo direkt daneben und 
auch Futter- und Wassernapf standen in unmittelbarer Nähe. 
So brauchte sie keine langen Wege zu machen. 
Mit der Zeit konnte ich sie dann auch schon mal ganz 
vorsichtig mit einem Finger streicheln.

Es würde zu weit führen, die einzelnen winzigen Erfolge aufzuzählen, 
es war ein sehr langer Weg. 
Manchmal glaubte ich nicht, dass wir es erreichen würden, 
Angie die Ängstlichkeit zu nehmen.

Inzwischen haben wir es aber geschafft. 
Es hat zwar gut 2 Jahre gedauert, aber die Geduld und die viele Liebe, die wir ihr geben, haben sich ausgezahlt.

Heute ist sie ausgeglichen, allerdings immer noch sehr zurückhaltend 
den anderen Katzen gegenüber. 
Nur mit den Katzen, die später als Kitten zu uns kamen (Dunja) 
oder bei uns geboren wurden (Giselle) hat sie überhaupt keine Probleme.

Streicheln und Schmusen liebt sie über alles. 
Der Teewagen ist zwar immer noch "Ihre Ecke", aber wenn ich auf dem Sofa
sitze, 
ist Angie sofort auf der Sofalehne, kuschelt sich in meinen Arm und schnurrt. 
Zum Schluss noch ein Bild, aus dem auch sehr gut zu sehen ist, 
wie groß ihr Vertrauen geworden ist. 
Hier liegt sie lang ausgestreckt auf dem Sofa und schläft. 
Welche Katze würde so schlafen (mit dem Bauch nach oben!!), 
wenn sie noch Angst hätte?




Gäste, die regelmäßig bei uns sind, haben diese Entwicklung mit erlebt und staunen bei jedem Besuch aufs Neue, 
über die Fortschritte, die Angie macht. 
Früher ist sie, wenn wir Besuch hatten,
überhaupt nicht zum Vorschein gekommen 
und heute bleibt sie oben, entweder in der Fensterbank 
oder auf der Sofalehne sitzen, lässt sich sogar streicheln, auch von Besuchern.

Ja, man kann wirklich sagen, wir haben es geschafft! 
Das Vertrauen von Angie wird immer größer, 
sie fordert die Streicheleinheiten, die sie so lang entbehren musste, 
mit großer Intensität ein. 
Sie hört auf ihren Namen, kommt (fast) immer, 
wenn ich sie rufe und liegt dann schnurrend und schmusend bei mir.

Jetzt können wir wieder mal von einem kleinen Fortschritt berichten:
Angie unternimmt immer mehr kleine "Ausflüge" im Wohnzimmer.
Sie hat inzwischen das Wohnzimmer fast ganz erkundet und kommt
seit einiger Zeit sogar auf den Boden, wenn es Leckerchens gibt.
Bis  vor kurzem bekam sie ihre Leckerchens immer auf die Fensterbank, aber das ist nun auch vorbei.

Es sind immer nur kleine Schritte, die diese Fortschritte bringen,
aber wir freuen uns über jeden kleinen Erfolg.
Wir sind sehr gespannt, ob sie irgendwann auch den Mut aufbringt,
die anderen Räume unserer Wohnung zu erkunden.
Bis jetzt hat sie das Wohnzimmer noch nie verlassen.
Angie ist jetzt sieben Jahr bei uns.
Mal sehen, mit welchen "Mutproben" sie uns weiterhin überrascht!


Ja, es gibt weitere Mutproben:
Inzwischen hat sie auch den Kratzbaum erobert.
"Ihr" Platz ist ganz oben.
Von dort hat sie die bessere Übersicht.
Allerdings ist sie nach wie vor sehr (!!!) vorsichtig. Direkten Kontakt mit den anderen Katzen liebt sie gar nicht. Sie hält sich immer ein wenig zurück, aber man kann es nicht mehr "Angst" nennen, sondern sie ist einfach nur zurückhaltend.


Hier spielt Angie mit dem großen Ring, auch das gab es früher nicht

Ein weiterer Schritt vorwärts:
Angie hat den Balkon entdeckt und geht sehr gerne hinaus.
Auch hier haben wir einen "Aussichtspunkt" für unsere Katzen eingerichtet,
der allerdings von Angie allein genutzt und auch verteidigt wird.

Morgens durch das Fenster fotografiert



Leider ist diese schöne Zeit nun für immer vorbei.

Angie hat ihren letzten Weg über die Regenbogenbrücke angetreten
Wir vermissen sie sehr, wir hätten sie so gerne länger bei uns gehabt!